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• Lasya Tandava
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Hawaiianischer Hula-Tanz
Der hawaiianische Volkstanz, der seit Urzeiten sowohl von Männern, als auch von Frauen getanzt wird, ist essentieller Bestandteil
der traditionell hawaiianischen Kultur.
Es gibt im wesentlichen zwei Formen des Hula:
Der Hula-Kahiko ist der uralte rituelle Tanz zur Verehrung der Naturgeister und Götter. Er wird begleitet von Schlaginstrumenten (z.B. der Ipu = ausgehöhlter Kürbis)
und Chants (Sprechgesänge). Mit diesem kraftvollen Tanz wurden Legenden und Mythen vorgetragen, als Ergänzung zu den Chants, in einer Kultur, die keine Schriftsprache kannte. Einen Hula zu tanzen
verlangt Hingabe und Rückbesinnung auf die kosmischen Schöpfungskräfte, so war der Eintritt in eine Hula-Schule wie der Eintritt in ein Kloster. Die Kumu-Hula (Hula Meister) wurden als heilige
Personen betrachtet, die von den Göttern inspiriert wurden. Sie waren gleichzeitig Priester.
Der Hula-Auana entstand vor über 100 Jahren unter Einfluss westlicher Kulturen. Beim Auana werden die Schönheit der Natur, die Liebe und das alltägliche Leben der
hawaiianischen Inseln besungen und mit dem Tanz erzählt. Eines der bekanntesten Begleitinstrumente ist die Ukulele. Ob auf Festen, im Park, am Strand, zu Hause oder bei Freunden, überall wird spontan
musiziert, gesungen und mit purer Lebensfreude getanzt. Auch heute ist dieser Tanz ein entscheidender Bestandteil des Lebens auf Hawaii. Musik und Tanz gilt nicht nur der Kommunikation mit Gott,
sondern als Gabe Gottes, die man großzügig weitergeben soll, wo immer man gerade ist. Dieser heilige Tanz erfreut sich auch hier bei uns immer größerer Beliebtheit. Die sanften harmonischen
Tanzbewegungen des Hula berühren unsere Seele und verbinden uns wieder mit unserer Lebensfreude, der Liebe zu Allem und unserer Lebenskraft. Er bringt uns in Kontakt und Harmonie mit der Erde (
unserem Körper) und dem Göttlichen ( in uns selbst).
Lasya Tandava - Bewegung aus der Stille, Tanz in die Ganzheit
Was ist LasyaTandava?
LasyaTandava ist ein sanftes Bewegungs-Yoga aus der Kaschmirischen Tradition. Es ist eine feine und zugleich kraftvolle Praxis, die alle Ebenen unseres Seins einbezieht – eine Einladung, sich selbst als Ganzes zu erleben: Körper, Geist und Herz in einem fließenden Tanz, der uns zu uns selbst führt. Diese sehr langsamen, bewusstseinsfördernden Bewegungen erweitern die Beweglichkeit unseres körpers, der Empfindungen und Gedanken.
Hier darfst du eintauchen in deine innere Verbundenheit, deine ursprüngliche Lebendigkeit spüren und die Freiheit deines Bewusstseins erfahren. Du erlebst dich als das, was du wirklich bist: ein einzigartiges Energiewesen in deiner eigenen Verkörperung.
Wie läuft eine Praxis ab?
Die Praxis hat vier Phasen, die sanft ineinander übergehen:
Sitzende Meditation mit Atempraxis
Entspanntes Sitzen zentriert tief im Beckenraum. Die innere Bewegung des Körpers kommt in die Aufmerksamkeit. Beim Ausatmen geschieht tiefes Loslassen, beim
Einatmen Aufrichten und Öffnen.
Bewegung der Arme
Die Arme beginnen, sich mit dem Atem mitzubewegen – absichtsfrei und leicht in die Weite des Raumes hinein.
Mystischer Tanz im Stehen
Ein langsamer, freier Tanz entfaltet sich. Du bist kraftvoll im Becken verankert und in den Füßen verwurzelt. Festgehaltenes darf ins Fließen kommen, die Geschmeidigkeit des Körpers wird
erfahrbar.
Bewegte Stille Die Praxis endet in innerer Weite und Ruhe im Sitzen.
Was bewirkt diese Praxis?
Die sehr langsamen, bewussten Bewegungen erweitern nicht nur die Beweglichkeit des Körpers, sondern auch die der Gedanken und Empfindungen – ein völliges Gewahrsein öffnet sich. Ganz ohne Muskelanspannung oder Willenskraft tanzen wir einen freien, absichtslosen Tanz und lernen unseren Körper dabei neu kennen und lieben.
Die Praxis des Tandava öffnet das eigene Energiefeld und unsere sinnliche Wahrnehmung von Raum und innerer Weite.
Emotionen und körperliche Verspannungen dürfen sich lösen, und die eigenen Heilenergien werden frei. Die Bewegung bringt unsere Energien im Becken wieder ins Fließen und verbindet sie mit der Sanftheit und Weite unseres Herzens. Dein Körper fühlt sich freier an – und Räume von Liebe, Stille und Frieden öffnen sich.
Flying - Navigatorenschritt
Das Flying, auch Navigatorenschritt genannt, ist eine komplexe Bewegungsmeditation, die unseren Körper in Koordination, Balance und Ausdauer schult und alle Sinne schärft. Die fließende Bewegung trägt uns unendlich weit und öffnet Türen zu neuen Bewusstseinszuständen. Die Arme beschreiben das Symbol der Unendlichkeit. Du sammelst all die Liebe und Fülle des Universums ein und bringst sie zusammen. Durch die Intensität des Flying können wir den Verstand abschalten, die Kontrolle loslassen und uns mit unserem eigenen inneren Rhythmus verbinden.
Das Flying ist auch die Grundlage der hawaiianischen Körperarbeit und der Praxis an der Massageliege. Seine Wurzeln hat es im Hula, dem traditioneller Tanz und Lua, der hawaiianischen Kampfkunst.
Bewegungsabfolgen wie diese werden im Südpazifik seit Jahrhunderten zur Verfeinerung der Sinne und als Ausdauertraining angewandt – unter anderem von den hawaiianischen Navigatoren, die nur mit Hilfe ihrer Sinne über tausende von Seemeilen hinweg exakt navigieren konnten.